Wind Turbine Syndrome and the Brain (Trans. into German)

Jan 16, 2012

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Wind Turbine Syndrome and the Brain

Nina Pierpont, MD, PhD*

15. November 2010

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Das Nachfolgende ist der Text von Dr. Nina Pierponts Vortrag zum “First International Symposium on the Global Wind Industry and Adverse Health Effects: Loss of Social Justice?” (Erstes Internationales Symposium zur Globalen Windwirtschaft und Nachteiligen Auswirkungen auf die Gesundheit: Ein Verlust Sozialer Gerechtigkeit?) in Picton, Ontario, Kanada, 30.Oktober, 2010.

Im Anschluss daran folgt eine Diskussion mehrerer anderer relevanter Symposiumsbeiträge von Dr. Alec Salt, Dr. Michael Nissenbaum, Dr. Christopher Hanning, and Mr. Richard James.

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Zusammenfassung

Jüngste Forschung – wie im nachfolgenden dargelegt – legt folgenden Wirkmechanismus für das Wind Turbine Syndrome (WTS) nahe: luft- oder bodenübertragener, niederfrequenter Schall stimuliert das Innenohr direkt und unter Hervorrufen von physiologischen Reaktionen in sowohl Cochlea (Gehörschnecke) und Otolithenorganen (Sacculus und Utriculus, Organe zur Erkennung von Lage und Beschleunigung des Körpers).

Die Forschung hat nun schlüssig dargelegt, dass physiologische Reaktionen in der Cochlea einen Höreindruck niederfrequenten Schalls unterdrücken, die Cochlea aber dennoch Signale an das Gehirn sendet. Die Funktion dieser Signale ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch größtenteils unbekannt. Die Reaktion der Cochlea auf WKA-Lärm ist zudem ein Auslöser für Tinnitus und für jene strukturellen Veränderungen auf Ebene der Gehirnzellen, für die Tinnitus das typische Symptom darstellt. Diese strukturellen Veränderungen haben einen Einfluss auf die Verarbeitung von Sprache und die grundlegenden Lernprozesse, die mit dieser Fähigkeit zur Verarbeitung von Sprache in Verbindung stehen.

Neue Forschung zeigt ebenfalls, dass die „Bewegungssensoren“, die Otolithenorgane von Säugetieren auf luftübertragenen, niederfrequenten Schall reagieren. Physiologische Reaktionen auf Signale der Otolithenorgane sind dafür bekannt, ein breites Spektrum an Reaktionen durch das Gehirn hervorzurufen. Diese beinhalten Benommenheit und Übelkeit (Seekrankheit, med. Kinetose, jedoch ohne die auslösende Bewegung), Angst und Aufschrecken (Schreckreflex, Schlaflosigkeit) sowie Schwierigkeiten beim Lösen visuell-räumlicher Aufgabenstellungen.

Erhöhte Erregung in Folge von WKA-Geräuschen stört den Schlaf, selbst wenn sich Menschen nicht daran erinnern, aufgeweckt worden zu sein. Eine Bevölkerungsstudie in Maine zeigt deutliche Störungen von Schlaf sowie mentalem Wohlbefinden bis zu einem Abstand von 1400m zu den Turbinen, mit abnehmenden Effekten bis zu einem Abstand von 5km.

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